Mein Weg zum Jungfraumarathon 2017

Nach fast dreimonatiger Trainingspause aufgrund von Verletzungen und Ferien hab ich heute wieder mit dem Training begonnen. Mein grosses Ziel dieses Jahr ist der Jungfrau-Marathon am 9. September 2017.

Ich hab mir lange überlegt, wie ich die Vorbereitung gestalten will. Da ich für den Jungfraumarathon nur ein Ziel habe, nämlich zu finishen, hab ich mir bei myAsics einen Trainingsplan erstellt. Der beinhaltet 65 Trainingseinheiten mit total 756 km.

Was mir jetzt noch fehlt ist ein Trainingsplan für die Kräftigungsübungen, die ich bis jetzt viel zu oft einfach ignoriert habe. Hier hab ich wohl den grössten Kampf gegen meinen inneren Schweinehund! ich hab mir schon ein paar Apps für Bodyweighttrainings angeschaut und werde dann hier berichten, ob und welche mir hilf meinen innerern Schweinehund zu bezwingen 🙂

Heute hab ich die erste Einheit über 5km gemacht. Nach meiner langen Pause war das schon ein wenig anstrengend am Anfang (hab ja auch 3kg zugenommen) aber am Ende war ich trotzdem sehr zufrieden und freue mich auf die weiteren Trainings.

Geplante Läufe 2017

  • Altstadt GP Bern
  • Derendinger Abendlauf
  • Emmenlauf
  • Jungfraumarathon

Noch 48 Stunden!

Nur noch 48 Stunden und dann stehe ich schon am Start des 35. Grand Prix von Bern. Nervös bin ich noch nicht, aber ein wenig angespannt. Seit dem letzten Beitrag am 18. April ist wieder einiges unvorhergesehenes passiert.

Mein Knie hat einen frühmorgendlichen Sprint die Haustreppe hinauf nicht so gut vertragen wie ich erwartet habe. Ich wollte nur schnell zurück in die Wohnung um meine Sonnenbrille zu holen und beim 2. Schritt mit dem rechten Bein spürte ich einen Stich im Knie. Sch*ç%“!!! Meine Gemütslage sank urplötzlich in den Keller und erholte sich nur langsam zwei Tage später, als mir der Arzt eine leichte Überbelastung diagnostizierte, mich mit einer Packung entzündungshemmende Tabletten und einer Tube Sportsalbe ausrüstetet und mir sagte, dass mein Knie bis zum GP wieder fit sei. Aber ich musste mich wieder mal ein paar Tage schonen.

Ich habe dann das Training wieder aufgenommen und habe normal weitertrainiert und bin letzten Samstag 14.8 km in 1:30:44 gelaufen. Super hab ich mir gedacht… …bis am nächsten Morgen. Schon wieder Kniebeschwerden. Dieses Mal kein Stechen sondern das rechte Aussenband. Bei jedem Schritt macht es sich bemerkbar. Aber da ja jetzt die Ruhephase vor dem Wettkampf anbricht, mach ich mir nicht allzu grosse Sorgen. Und die Kraftübungen kann ich auch so machen.

5421 Block 26

Zurück zum GP. Ich starte um 16.44 im Block 26 mit der Startnummer 5421.

Ich bin gespannt, ob ich meine Taktik durchziehen kann. Ich habe mir vorgenommen, die ersten 6.5km mit einem 7er Schnitt zu laufen und mich nicht von anderen Läufern, die mich überholen beeinflussen zu lassen. Dieses Tempo will ich dann auch bis zum Ende des Dälhölzliwald halten, obschon es da das erste Mal steil aufwärts geht. Danach will ich das Tempo steigern, aber immer noch so laufen, dass ich dann unten am Bäregrabe noch genug Kraft habe um auch den Aargauerstalden noch zu „geniessen“.

Aber wenn ich das Ziel unter 2 Stunden erreiche, dann bin ich schon sehr zufrieden mit mir.

Ungewollte Trainingspause

Seit meinem letzten Beitrag ist viel Zeit vergangen, leider aber nicht viele Trainings. Ich musste vom 3. bis 20. März eine Zwangspause einlegen. Starker Husten, eine Verstopfte Nase und Halsschmerzen verhinderten ein Training. Am Montag 21.3. fühlte ich mich dann wieder fit genug für einen kurze Runde im Wald. 5.36km in 34:32, das ist ein Schnitt von 06:26 min/km.

Ich war ganz zufrieden und irgendwie auch ein wenig erstaunt, dass es mir nach 17 Tage Pause relativ gut ging während dem Lauf. Ich hatte überhaupt keine Beschwerden und hätte wohl noch länger laufen können. Aber ich will jetzt nichts riskieren und versuche nun mit kurzen, gemütlichen Läufen, möglichst jeden zweiten Tag, mich wieder langsam an die Dauer und Geschwindigkeit der Läufe vor dem 3. März heranzutasten.

Mein «10 Meilen Wettkampf-Trainingsprogramm» werde ich nun nicht mehr einhalten können. Aber er dient mir nach wie vor als Orientierung und ich werde ihn nun nicht mehr Stur befolgen. Mein Ziel, den GP in 1h40m zu laufen behalte ich aber trotzdem.

Was mich aber in der ganzen Lauflosen Zeit am meisten erstaunt hat, war die Tatsache, dass ich es vermisst habe. Ich hab mich echt genervt, dass ausgerechnet jetzt, wo es mir so gut lief, die Gesundheit mir einen Strich durch die Rechnung machte. Vor einem Jahr hätte ich diesen hartnäckigen Husten als willkommenen Entschuldigung genutzt und mich dann damit entschuldigt, dass ich das eine oder andere Training halt leider nicht absolvieren konnte.