GP BERN 2016 – Los geht’s

10. Februar 2016, an diesem Tag habe ich mich für den Grand Prix von Bern angemeldet. Ich habe mir eine Zeit von 1:40 zugetraut. Kurz nachdem ich die Anmeldung abgeschickt hatte, war mir ein wenig unwohl. 10 Meilen (16.093 KM) in 1 Stunde 40 Minuten? Das ist ein Durchschnitt von 6 Minuten 15 Sekunden pro Kilometer. Das schaffe ich im Moment schon, wenn es Flach ist und ich nur 10km laufe. Aber 16km relativ stark coupierte Strecke mit 263 m Steigung und 261 m Gefälle? War das eine gute Idee? Ich war unsicher und dachte mir, finde es heraus, geh joggen.

Also startete ich zu einer Laufrunde über Mittag. Ich lief zuerst von der PostFinance-Arena Richtung Löchligut an die Aare hinunter. Dann alles der Aare entlang bis zur Marzilibrücke, dann via Bärenpark wieder zurück zum Ausgangspunkt. Am Aargauerstalden hatte ich etwas über 11km hinter mir und es ging mir super. So dachte ich mir, lauf  doch gleich die GP Strecke zurück zur PostFinance-Arena. Das ging auch noch problemlos und so bei km 12.5 hab ich erstmals mit dem Gedanken gespielt, dass ich doch jetzt gerade mal 16km laufen könnte. Auch das ging gut, bis km 14, ab da wars ein Kampf. Ein Kampf mit der Strecke (welchen Weg wähle ich jetzt), mit meinem Körper (Krämpfe in den Waden und Schmerzen im Nacken) und natürlich mit meinem besten Freund, dem inneren Schweinehund. Und dank dem, denn den besiege ich immer, hab ich es dann auch geschafft: 16.52 km in 01:44:15

Ziemlich stolz auf mich hab ich mich dann für eine Woche in die Skiferien verabschiedet und freue mich nun auf den Grand Prix von Bern.

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